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  Angststörung
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 (plain)  Angststörung

Thread Messages in thread:

reply Re: Angststörung , ****** , 25 Jun 2006 20:34
reply Re: Angststörung , ****** , 25 Jun 2006 15:56
reply Re: Angststörung , ****** , 25 Jun 2006 15:32
plain Angststörung , ****** , 23 Jun 2006 17:59
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Angststörung
From: ******
Date: Fri, 23 Jun 2006 17:59:13 +0200
Language: German

 


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Hallo,

ich leide seit 2,5 Jahren an Zuständen mit Herzrasen, Schweißausbrüchen, Übelkeit Zittern und der Angst zu sterben. Wurde schon zig mal kardiologisch untersucht. Eine Herzerkrankung konnte nicht festgestellt werden und die Ärzte sind sich einig, dass es eine Panikstörung sein muß, zumal diese Zustände meist unterwegs auftreten, fast nie zu Hause. Meine Angststörung begann sich in dem Moment zu verbessern, wo ich nun endlich glaubte , dass es wirklich nichts körperliches ist.

Nun habe ich aber plötzlich wenn ich z.B. still beim Friesuer, oder im Cafe sitze, andere Beschwerden, nämlich ziemlich langsamer Puls, Schwindel, kalte Hände, Schweißausbrüche. Dass kann doch nun wirklich nicht der Sympatikus sein eher der Vagonus. Ist das jetzt ein anderer körperlicher Ausdruck der Angst oder habe ich doch eine Herzkrankheit und wurde nur nicht endeckt.

Stehe schon wieder fast am Anfang des Dilemmas. Traue mich , wie auch schon vor einem Jahr kaum noch vor die Tür.

Vielen netten Dank für ihre Antwort
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Re: Angststörung (Reply to: 72953 from ****** )
From: ******
Date: Sun, 25 Jun 2006 15:32:23 +0200
Language: German

 


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Das kann man so per Internet nicht klären. Grundsätzlich wären Schweißausbrüche, Unwohlsein, Schwindelgefühle schon typische Symptome der Angst. Es müsste nur geklärt werden, ob sie tatsächlich einen "langsamen" Puls haben. Das wäre in der Tat ungewöhnlich.

Ich empfehle meinen Patienten regelmässige Arzte und Routineuntersuchungen wie eben ein EKG bei dem man relevante Herzrhythmusstörungen schon erkennen kann. Dabei sollte z.B. geschaut werden, ob etwa Medikamente (z.B. Betablocker) eine Rolle spielen. Wesentlich ist, dass man den Arzt nicht panikartig bei jeder Veränderung aufsucht, wohl aber eine gründliche Diagnostik bei Veränderung von Beschwerden durchführen lässt.

Die von ihnen geschilderten Beschwerden sind aber aus meiner Sicht durchaus mit einer Angststörung und Vermeidungsverhalten vereinbar. Gerade in engen Räumen sind eben eher Beklemmungsgefühl, Schwindel bzw. "Ohnmacht" typischer.


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Re: Angststörung (Reply to: 72953 from ****** )
From: ******
Date: Sun, 25 Jun 2006 15:56:29 +0200
Language: German

 


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Sehr geehrter Herr Winkler,

danke für ihre Antwort. Der Puls ist bei solchen Zuständen immer bei 54-60 in der Minute. Früher bekam ich dagegen Herzrasen. Ich nehme auch einen Betablocker. Kann es vielleicht daran liegen, dass er die Symptome etwas verschleiert.

Kardiologisch wurde ich erst wieder im Juni untersucht, mit Langzeit- belatungs-EKG, Echokardiografie. Obwohl ich bei dem Langzeit-EKG auch diese Anfälle hatte, wurde nichts besonderes aufgezeichnet, normaler Sinusrythmus, Puls 54-60.

Können Symptome wie Schwindel, Schweißausbrüche usw. auch nur allein durch die Psysche ausgelöst werden.

Bei mir wechseln ständig die Symptome. Als mein Schwager plötzlich an Herzinfarkt verstorben ist hatte ich ständig anfallsartige Herzschmerzen und war nur noch in der Notaufnahme eines Krankenhauses, die nie etwas feststellen konnten.

Irgendwie bin ich verzeifelt, weil ich nicht weiß, was es sein könnte.


Viele Grüße
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Re: Angststörung (Reply to: 73080 from ****** )
From: ******
Date: Sun, 25 Jun 2006 20:34:17 +0200
Language: German

 


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Nun, da der Betablocker gerade die Stressreaktion (=Anstieg der Herzfrequenz) bremst, würde ich tatsächlich davon ausgehen, dass es sich um eine Folge des "Teufelskreis" der Angst handelt.

Sie interpretieren bestimmte körperliche Symptome falsch bzw. übermässig und können aufgrund der angstbesetzten Vorerfahrungen nicht mehr wirklich unterscheiden, ob es sich um eine normale körperliche Belastung, Angstsymptome oder aber tatsächlich um eine ernsthaftere Herzerkrankung handelt.

Nun sind die Symptome einer Herzerkrankung in aller Regel völlig anders gelagert. Entweder es tritt eine chronische Leistungsschwäche auf (d.h. Herzinsuffizienz) oder aber eher Beschwerden, die eben gerade nicht in der Herzregion bzw. in Form von wahrnehmbaren Rhythmusproblemen zu suchen sind. Typisch für pectanginöse Beschwerden wären eher ziehende Schmerzen im Arm oder vielleicht Rücken, praktisch nie über dem Herzen selbst. Auch Schwindel, Schweissausbrüche etc. gehören so in dieser Form nicht zu den Symptomen einer Herzerkrankung.

Sie sollten mit einem Verhaltenstherapeuten zunächst die Grundlagen von Wahrnehmung, Gedanken und Gefühlen sowie (Vermeidungs-)verhalten besprechen und dann ggf. neben Entspannungsverfahren ggf. gezielte Expositionsmethoden anwenden. Ggf. wäre auch eine psychosomatische Fachklinik eine Wahl, um wirklich konsequent etwas gegen ihre Angst zu machen.

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